Oper · 2014
Aladin und die Wunderlampe
Nino Rota
Oper Leipzig
Bilder zur Inszenierung Aladin und die Wunderlampe
Team
- Musikalische Leitung
- Johannes Pell
- Bühne
- Aida Leonor Guardia
- Kostüme
- Sven Bindseil
- Inszenierung
- Jasmin Solfaghari
Konzept & Wirkung
Nino Rotas „Aladin und die Wunderlampe“ kam 2014 an der Oper Leipzig als Märchenoper für junge und erwachsene Zuschauer:innen heraus. Jasmin Solfaghari inszenierte den Stoff aus „1001 Nacht“ als opulent ausgestatteten Märchen-Krimi, der orientalische Fantasie, große Opernmaschine und kindgerechte Erzählbarkeit zusammenführt.
1001 Nacht als Opernraum
Die Inszenierung setzt auf starke Bilder: Markt, Höhle, funkelnde Grotte, fliegender Teppich, Geister und Sternenhimmel. Diese Elemente liefern nicht bloß Dekoration, sondern eine klare Abenteuerdramaturgie. Aladins Suche nach Glück, Liebe und Selbstbehauptung wird als sichtbarer Weg durch Räume und Prüfungen gebaut.
Kindgerecht, nicht kindlich
Die Kritiken betonen, dass Solfaghari das Publikum ernst nimmt. Der Abend richtet sich an Zuschauer:innen ab acht Jahren, verzichtet aber auf bloße Verniedlichung. Längere musikalische Passagen, Chor, Kinderchor und Gewandhausorchester bleiben Teil einer vollwertigen Opernerfahrung.
Theatermaschine und Zauber
Bühne, Kostüme, Drehbühne, Pyrotechnik und Kinderchor bilden einen großen visuellen Apparat. Solfagharis Regie nutzt diese Mittel, um Staunen zu erzeugen, ohne das Stück nur auf Effekt zu reduzieren: Der Weg des Jungen Aladin bleibt der emotionale rote Faden durch die Märchenwelt.
Weiterführende Links
Presse & Kritiken
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„Mit solch poetisch-eindrucksvollen Bildern hat Jasmin Solfaghari in der Oper Leipzig das lyrische Märchen »Aladin und die Wunderlampe« von Nino Rota inszeniert.“
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