Zeitgenössische Oper · 2011
Albert Herring
Benjamin Britten
Hochschule für Musik und Theater Leipzig
Leipziger Hochschulproduktion zum Abschluss von Solfagharis interimistischer Professur.
Team
- Musikalische Leitung
- Ulrich Windfuhr
- Inszenierung
- Jasmin Solfaghari
- Bühne
- Daniela Schramm
- Kostüme
- Eva-Maria Weber
Konzept & Wirkung
Benjamin Brittens „Albert Herring“ brachte Jasmin Solfaghari 2011 an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig heraus. Die komische Oper über Konvention, Dorfmoral und den Ausbruch eines jungen Außenseiters passte in den Hochschulkontext: Sie verlangt Ensembledisziplin, Sprachwitz und präzise Figurenarbeit.
Komödie der Kontrolle
Brittens Stück lebt von einer Gesellschaft, die Ordnung herstellen will und dadurch ihre Lächerlichkeit offenlegt. Die Regie muss diese soziale Mechanik sichtbar machen, ohne Alberts Befreiung zur bloßen Pointe zu verkleinern.
Ausbildungsraum
Als Hochschulproduktion war „Albert Herring“ zugleich künstlerische Arbeit und pädagogischer Prozess. Rollenprofil, Ensemblespiel, englischer Konversationston und musikalisches Timing fordern junge Sängerinnen und Sänger in besonderer Weise.
Leipziger Abschluss
Die Produktion steht am Ende von Solfagharis Leipziger Lehrzeit. Das macht sie auch biografisch wichtig: Ein Werk über Selbstwerdung, gespielt von Studierenden, inszeniert von einer Regisseurin, die Ausbildung und professionelles Musiktheater eng zusammendenkt.
Presse
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Kalendereintrag zur Leipziger Hochschulproduktion: Regie Jasmin Solfaghari, musikalische Leitung Ulrich Windfuhr, Bühne Daniela Schramm, Kostüme Eva Weber.
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