Operette · 2013
Eine Nacht in Venedig
Johann Strauss
Staatsoperette Dresden
Bilder zur Inszenierung Eine Nacht in Venedig
Team
- Musikalische Leitung
- Andreas Schüller
- Bühne
- Mark Gläser
- Kostüme
- Petra Reinhardt
- Inszenierung
- Jasmin Solfaghari
Konzept & Wirkung
Johann Strauss’ „Eine Nacht in Venedig“ kam 2013 an der Staatsoperette Dresden in einer Inszenierung von Jasmin Solfaghari heraus. Die Produktion greift die klassische Operettenmaschine aus Maskerade, falschen Identitäten und venezianischem Festtrubel auf und stellt sie in eine klar lesbare, ensemblegetragene Bühnensituation.
Operette als Maskenspiel
Im Zentrum steht nicht nur der Karneval als Ausstattungsidee, sondern das Prinzip der Verwechslung: Figuren wechseln Rollen, soziale Positionen geraten ins Rutschen, und aus kleinen Täuschungen entsteht musikalisch-szenischer Schwung. Solfagharis Zugriff nutzt diese Mechanik, um die Operette leichtfüßig, aber nicht beliebig zu erzählen.
Dresdner Ensemblearbeit
Die Staatsoperette Dresden ist für diese Form prädestiniert: Chor, Solist:innen und Spieltradition können die großen Ensembles ebenso tragen wie die pointierten Dialogmomente. Die Fotos der Produktion zeigen eine Welt zwischen venezianischem Schaukasten, commediahafter Zuspitzung und festlicher Revue.
Dialogfassung und Tempo
Wie in vielen Operettenarbeiten Solfagharis ist die Dialogführung entscheidend. Sie hält den Abend beweglich, verknüpft Nummern und Spielhandlung und verhindert, dass die Operette zur bloßen Folge schöner Bilder wird. Gerade bei Strauss entsteht so ein Theaterabend, der Rhythmus, Timing und Figurenwitz verbindet.
Weiterführende Links
Presse
Weitere Beiträge
Eine Nacht in Venedig
Projektseite zur Staatsoperette-Dresden-Produktion 2013 mit Produktionsdaten, Fotos und Credits: Andreas Schüller, Mark Gläser und Petra Reinhardt.
Beitrag öffnenJasmin Solfaghari
Biografische Projektübersicht, die „Eine Nacht in Venedig“ als Operetteninszenierung an Wiener Kammeroper und Staatsoperette Dresden aufführt.
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