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Operette · 2023

Hopfen und Malz

Daniel Behle / Alain Claude Sulzer (Libretto)

Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz

Koproduktion mit Brandenburger Theater; Uraufführung am 21. Januar 2023.

Hopfen und Malz - Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Hopfen und Malz - Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography

Team

Musikalische Leitung
Jens-Georg Bachmann
Inszenierung
Jasmin Solfaghari
Bühnenbild & Kostüme
Walter Schütze
Chor
Daniele Pilato

Konzept & Wirkung

Mit „Hopfen und Malz“ brachte Jasmin Solfaghari 2023 die Uraufführung von Daniel Behles neuer Operette auf die Bühne: ein Bierbrauwettstreit zwischen norddeutschen Orten, in dem Dorfpolitik, Liebesverwirrung, Pilger, Schafe und Geisterbayern zu einem bewusst überdrehten Musiktheaterabend zusammenfinden. Die Inszenierung nimmt den Unsinn ernst genug, um ihn präzise zu führen: als boulevardkomödiantisches Spiel mit Figurenprofil, Rhythmus und musikalischer Pointierung.

Uraufführung einer neuen Operette

Die Uraufführung fand am 21. Januar 2023 am Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz statt; später wanderte die Koproduktion weiter an das Brandenburger Theater. Daniel Behle schrieb die Musik, das Libretto entstand gemeinsam mit Alain Claude Sulzer. Solfagharis Regie setzt das Stück als zeitgenössische Operette frei, die Tradition nicht museal behandelt, sondern mit Tempo, Spielwitz und Gegenwartsnähe auflädt.

Bierwettstreit und Bühnenkomik

Im Zentrum steht ein Wettkampf der Braukunst, der zwei Orte gegeneinander antreten lässt und immer weitere absurde Energien freisetzt. Die Regie ordnet diese Fülle nicht als Nummernrevue, sondern als klar lesbares Ensemble-Spiel: Figuren treten pointiert hervor, komische Situationen bekommen szenischen Takt, und die märchenhaft-verrückten Elemente bleiben in einer konkreten Theaterwelt verankert.

Witz ohne Klamauk

Die Presse hob besonders hervor, dass die Inszenierung zwischen Ironie, Operettenlust und kontrollierter Übertreibung balanciert. Schafe dürfen singen, Bayern dürfen platteln, aber die Komik kippt nicht ins Beliebige. Gerade dadurch entsteht der grafische Reiz dieser Produktion: eine leichte, farbige Oberfläche, unter der das Handwerk der Personenführung sehr sichtbar bleibt.

Presse & Kritiken

Neue Bier-Operette „Hopfen und Malz“: Süffig, aber unausgegoren

„Sie lässt Schafe singen, Bayern platteln und findet für jede Figur ein passendes Profil.“
Stefan Frey · Bayerischer Rundfunk · 23.01.2023

Weitere Beiträge

Der Tagesspiegel · 2023

Eine nagelneue Operette: „Hopfen und Malz“ an der Havel

Zur Brandenburger Koproduktion: boulevardkomödiantische Anlage, rustikal-elegante Ausstattung und die absurde Welt aus Bierwettstreit, Deichschafen und Geisterbayern.

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Daniel Behle · 2023

Pressestimmen zu „Hopfen und Malz“

Gebündelte Stimmen von Concerti, Neuer Operette, Münchner Merkur und Freier Presse zur Uraufführung und zur musikalischen Anlage des Werks.

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KT Magazin · 2023

Voll zeitgemäßer Bezüge

Eva Blaschke fasst die Annaberger Premiere als zeitgemaesse neue Operette mit Bierwettbewerb, Liebesgeschichte, Pilgern, Schafen und lokalen Pointen.

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