Oper · 2019
Il Barbiere di Siviglia
Gioacchino Rossini
Landestheater Neustrelitz
Rossini-Inszenierung am Landestheater Neustrelitz; Bildmaterial von Detlef Kurth, Berlin.
Bilder zur Inszenierung Il Barbiere di Siviglia
Team
- Musikalische Leitung
- Daniel Klein
- Inszenierung
- Jasmin Solfaghari
- Ausstattung
- Achim Römer
Konzept & Wirkung
Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“ kam 2019 am Landestheater Neustrelitz in Jasmin Solfagharis Regie heraus. Die Produktion verbindet die Mechanik der klassischen Opera buffa mit einem klaren, farbigen Spielraum: Tempo, Maskerade, soziale Rollen und die Lust an der Intrige werden nicht psychologisch beschwert, sondern als präzises theatrales Uhrwerk lesbar gemacht.
Komödie als Maschine
Der Barbier lebt von Timing: Türen, Verkleidungen, falsche Autoritäten und blitzschnelle Rollenwechsel treiben die Handlung voran. Solfagharis Zugriff setzt genau dort an und behandelt die Komik als rhythmische Konstruktion, in der musikalische Präzision und szenische Schlagfertigkeit ineinandergreifen.
Figaro als Energiezentrum
Figaro ist weniger Nebenfigur als Motor der Welt. Von ihm aus organisiert sich der Abend: Er lenkt, beschleunigt, vermittelt und kippt die starre Ordnung um Bartolo und Rosina immer wieder in Bewegung. Diese Lesart macht Rossinis Komödie frisch, direkt und publikumsnah.
Neustrelitzer Spielwitz
Das Landestheater Neustrelitz bietet dem Stück einen intimen, handwerklich genauen Rahmen. Die Ausstattung von Achim Römer und die musikalische Leitung von Daniel Klein rahmen eine Inszenierung, die den Buffa-Ton nicht dekoriert, sondern als lebendige Spielsituation ernst nimmt.
Trailer
Presse
Weitere Beiträge
Jasmin Solfaghari
Biografische TOG-Seite mit Hinweis auf Jasmin Solfagharis Inszenierungen am Landestheater Neustrelitz, darunter Il Barbiere di Siviglia.
Beitrag öffnenIl Barbiere di Siviglia
Originaler Projekteintrag mit Produktionsdaten, Fotogalerie von Detlef Kurth und Trailer-Verweis.
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