Oper · 2013
La Cenerentola
Gioacchino Rossini
Wiener Kammeroper / Theater an der Wien
Familiengerechte Rossini-Fassung mit der Erzählerfigur Luna.
Bilder zur Inszenierung La Cenerentola
Team
- Musikalische Leitung
- Konstantin Chudovsky
- Inszenierung
- Jasmin Solfaghari
- Bühne
- Mark Gläser
- Kostüme
- Petra Reinhardt
Konzept & Wirkung
Rossinis „La Cenerentola“ wurde 2013 an der Wiener Kammeroper als konzentrierte, familiengerechte Fassung gezeigt. Jasmin Solfaghari führte mit der Erzählerfigur Luna durch die Handlung und machte aus der jungen Ensembleproduktion des Theater an der Wien einen Operneinstieg, der Rossinis Märchenmechanik, Buffa-Tempo und szenische Orientierung zusammendenkt.
Rossini für Einsteiger
Die Fassung kürzt Rezitative und Chorszenen, ohne den Kern der Aschenputtel-Erzählung aufzugeben. Luna, der Mann vom Mond, tritt als vermittelnde Figur auf und schafft Orientierung zwischen Verkleidung, sozialem Aufstieg, Familiengroteske und der Sehnsucht nach wirklicher Güte.
Junges Ensemble
Die Produktion war zugleich ein Spielfeld für das Junge Ensemble des Theater an der Wien. Gaia Petrone, Andrew Owens, Ben Connor, Igor Bakan, Gan-ya Ben-gur Akselrod und Natalia Kawalek-Plewniak konnten Rossinis virtuose Rollen szenisch und musikalisch unter kompakten Kammeroper-Bedingungen erproben.
Musik aus Bewegung
Der Neue Merker beschreibt Solfaghari als musikalische Regisseurin, die aus dem Ablauf der Musik heraus inszeniert. Bewegungen, Wäscheleine, Figurenrhythmus und helle Bühnensituation werden zu szenischen Mitteln, um Rossinis Mechanik sichtbar zu machen, auch wenn die Kritiken den Erzählereinsatz unterschiedlich bewerten.
Presse & Kritiken
Ein „Best of“ zum Kennenlernen der „Cenerentola“
„Amüsant ist die Inszenierung von Jasmin Solfaghari allemal.“
La Cenerentola
„Eine Menge kann man auch mit der Personenführung Solfagharis anfangen.“
Cenerentola in der Kammeroper
„Auf jeden Fall hat Frau Solfaghari eine Menge Ideen und weiß diese auch umzusetzen.“
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Marion Eigl beschreibt die Produktion als vereinfachte, familiengerechte Rossini-Fassung mit der Erzählerfigur Luna und hebt den Einsatz des Jungen Ensembles hervor.
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Kritische Premierenbesprechung zur Kammeroper-Produktion, mit Fokus auf die gekürzte Fassung, den Erzähler Luna und die vokale Leistung von Gaia Petrone.
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