Oper · 1992
Pimpinone
G.Ph. Telemann
Hamburgische Staatsoper, opera stabile
Frühe eigene Inszenierung in der Opera Stabile der Hamburgischen Staatsoper.
Team
- Inszenierung
- Jasmin Solfaghari
Konzept & Wirkung
Telemanns „Pimpinone“ war 1992 eine von Jasmin Solfagharis frühen eigenen Arbeiten in der Opera Stabile der Hamburgischen Staatsoper. Das kurze Intermezzo über Vespetta und Pimpinone ist komisch, aber nicht harmlos: Aus dem scheinbar leichten Spiel um Dienstmädchen, Ehe und Herrschaft wird eine kleine Versuchsanordnung über Machtverschiebung im Alltag.
Intermezzo mit Widerhaken
„Pimpinone“ wirkt zunächst wie ein burlesker Pausenfüller, doch die Ehekomödie kippt schnell in eine genaue Beobachtung von Abhängigkeit, Verführung und Kontrolle. Die Inszenierung konnte diese bittere Seite sichtbar machen, ohne den musikalischen Witz zu verlieren.
Opera Stabile als Labor
Die kleine Hamburger Spielstätte bot einen idealen Rahmen für frühe Regiearbeit: kurze Wege zum Publikum, präzise Figurenführung und die Möglichkeit, Barockkomödie als gegenwärtige soziale Situation zu spielen.
Frühe Autorschaft
Solfagharis Publikationsliste dokumentiert einen eigenen Text zur Inszenierung in „Auftakt“ der Staatsoper Hamburg. Damit ist „Pimpinone“ nicht nur eine frühe Arbeit, sondern auch ein frühes Beispiel für ihre Verbindung von praktischer Regie, Dramaturgie und Vermittlung.
Presse & Kritiken
Doppelspiel im Elbsand
„Das Ende ist bitter.“
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Beitrag öffnenMit verliebten Gecken geh'n wir Weiber also um
Solfagharis Publikationsliste dokumentiert ihren eigenen Text zur „Pimpinone“-Inszenierung in „Auftakt“ der Staatsoper Hamburg.
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