Zeitgenössische Oper · 1991
Tender Buttons
Thomas Jahn
Scala Hamburg
Uraufführung in der Scala Hamburg.
Bilder zur Inszenierung Tender Buttons
Team
- Schlagzeug
- Matthias Kaul
- Inszenierung
- Jasmin Solfaghari
- Bühne
- Mascha Braun
- Kostüme
- Florence von Gerkhan
Konzept & Wirkung
Thomas Jahns „Tender Buttons“ wurde 1991 in der Scala Hamburg uraufgeführt. Der Titel verweist auf Gertrude Steins experimentelle Sprachwelt; Solfagharis Inszenierung bewegt sich entsprechend in einem Musiktheaterraum, in dem Klang, Körper, Objekt und Text nicht einfach erzählen, sondern Reibungen erzeugen.
Sprache als Material
„Tender Buttons“ ist kein Stoff, der sich über psychologische Handlung allein erschließt. Entscheidend ist die Materialität von Sprache und Klang. Die Regie muss Bedeutungen nicht glätten, sondern ihre Sprünge und Oberflächen sichtbar halten.
Körper und Schlagzeug
Mit Matthias Kaul am Schlagzeug erhält die Produktion eine performative Mitte. Rhythmus, Geräusch und Aktion werden zu szenischen Partnern, die das Spiel der Figuren strukturieren.
Hamburger Uraufführung
Die Scala Hamburg bot 1991 einen experimentellen Rahmen für eine Arbeit, die zwischen Neuer Musik, Literaturbezug und szenischer Versuchsanordnung steht. Damit gehört „Tender Buttons“ zu den frühesten dokumentierten Uraufführungen in Solfagharis Werkverzeichnis.
Presse
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ZEITGENÖSSISCHE OPER
Archiviert Thomas Jahns „Tender Buttons“ als Uraufführung in der Scala Hamburg 1991 mit Matthias Kaul, Bühne Mascha Braun und Kostümen Florence von Gerkhan.
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